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Papst- Franziskus ' Friedensappell und Segen Urbi et Orbi"

Von Franco Gaudius

 

In der Weihnachtszeit erlebten tausende christliche Pilger und Neugierige aus aller Welt in Rom den traditionellen päpstlichen Segen. Er wird erteilt für die historische „Heilige Stadt" Rom und für die Menschen auf dem gesamten Erdkreis. Größter Pilgerandrang herrschte in der Zeit, als Johannes Paul II. aus Polen Papst war und sein Nachfolger als Papst Benedikt XVI aus Bayern im Vatikan residierten. Beide galten im Volk als sehr beliebt.

Foto Vatican /bpb

 

Rom/Vatikan (mea) Die Katholische Kirche mit Papst Franziskus hat bei den Weihnachtsfeierlichkeiten 2016 im Vatikan besonders der Kriegs- und Terroropfer an den Krisenherden der Welt gedacht. Das Kirchenoberhaupt richtete einen dringlichen Friedensappell an alle streitenden Parteien auf der Welt. Dann spendete er den besonderen Segen „Urbi et Orbi" (der Heiligen Stadt Rom und dem Erdkreis) in mehreren Sprachen Der Papst erinnerte an die Vertriebenen, die Migranten und Flüchtlinge der Gegenwart und wünschte : "Frohe Weihnachten Euch allen."

In Kreisen der Christen Westeuropas hat es verwundert, dass der aus Argentinien stammende Papst und Mitglied des Jesuiten-Ordens nicht auf die zunehmende Christenverfolgung in den arabischen und muslimischen Ländern eingegangen ist. Er war auch zurückhaltend gegenüber dem größten Einwanderungsproblem militanter Muslime in Europa und besonders in EU-Ländern. Aus diesen Staaten erhält die katholische Kirche traditionell durch Steuerregelungen die meiste finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit

Die Grenz- Öffnung zur unkontrollierten Zuwanderung durch die deutsche Bundeskanzlerin ‚Angela Merkel hat allein aus Syrien einen Zustrom von mehreren Millionen männlichen „Kriegsflüchtlingen" ins land verursacht. Aus ihren Kreisen wie aus unkontrollierten Einwanderern von Mohammedanern aus Asien und Afrika kommen die regelmäßigen Terroranschläge auf die einheimische Bevölkerung der EU-Staaten. In Deutschland beschimpften laut Medienberichten wiederholt militante Muslime aus Syrien bei Streit auf den Straßen deutsche Passanten mit Drohungen als „Schweine". Hinzu kamen Flüche wie „Scheiß Christen" und „Wir schlachten Euch ab!"

 

 

Al-Assad: EU-Regierungen sind am Terror Schuld

Der Syrische Staatschef Baschar al- Assad hat zum Jahresende 2017 den EU-Staaten vorgeworfen, sie seien selbst Schuld an den Terrorangriffen und der Flüchtlingskrise in Europa. Die Aussagen in Meldungen der Presseagenturen stützen sich auf ein Video-Interview Assads mit der italienischen Tageszeitung „Il Giornale"

" Europa trägt nach Ansicht des syrischen Machthabers die Schuld an den Terrorangriffen. Die europäischen Regierungen unterstützten den Terrorismus in Syrien "direkt oder indirekt", sagte Assad . Seiner Ansicht nach lösten sie dadurch Terrorattacken und die "Flut an Syrern" in Europa aus. "Die Verantwortlichen und die Regierungen arbeiten gegen ihre eigenen Interessen, sie arbeiten gegen die Interessen ihrer Bürger", sagte Assad an die Adresse von Deutschland, Frankreich, Italien und übrige Staaten. . . Die Syrer bräuchten die humanitäre Hilfe in Europa nicht. Er sei sich sicher, dass die Syrer nach dem Krieg in ihr Land zurückkehrten. "Sie brauchen eure Unterstützung in euren Ländern nicht, sie brauchen eure Unterstützung in unserem Land", wird Assad zitiert.

 

(1. Januar 2017)

 

 

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PROMETHEUS, Internet Bulletin for Art, News, Politics and Science, Nr. 233, January 2017